Crowdfunding

Egal ob elektronisches Kleingerät oder App: Für eine Anschubfinanzierung nutzen Entrepeneure, Erfinder und Entwickler immer häufiger das Mittel Crowdfunding. Beim Crowdfunding stellt man sein Projekt in Text, Fotos und Videos vor, man stellt sich selbst und seine Idee vor und bittet um finanzielle Unterstützung durch interessierte Klein-Investoren. Diese Investoren können sich meist ein Finanzierungspaket aussuchen, das sie erwerben können, bevor das Projekt in die Umsetzung geht.

So ist es oft möglich das Projekt schon mit kleinen Beträgen wie fünf Euro zu unterstützen und man erhält im Gegenzug einen symbolischen Gegenwert wie ein Merchandising-Produkt (zum Beispiel Unterstützer-Aufkleber, Unterstützer-T-Shirts). Wer am Produkt selbst interessiert ist, kann es sich in der Crowdfunding-Phase häufig für einen Bruchteil des späteren realen Verkaufspreises sichern, was die Mitfinanzierung eines solchen Projektes oft sehr attraktiv macht.

Natürlich birgt der frühe Kauf auch das Risiko, dass man als früher Käufer auch als Beta-Tester herhalten muss und die Produkte noch nicht ausgereift sind. Doch die meisten Klein-Investoren denken sich: No risk, no fun. Und es reizt ja auch immer, zu den Early Adoptern, also den frühen Vögeln zu gehören, die ein gutes Näschen für ein tolles Produkt bewiesen haben.

Bekannte Crowdfunding-Plattformen sind zum Beispiel Kickstarter oder Indiegogo, in Deutschland gibt es Companisto speziell für die Finanzierung von Start Ups, Startnext, sogar regionale Plattformen wie Nordstarter und weitere.