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IFA 2016 Tag 1: Ob alles Smarte so sinnvoll ist?

Der Fernblick in den Kühlschrank beim Einkaufen ist eine gute Idee. Solange meine Kaffeemaschine mich nicht bereits morgens mit einem fertigen Kaffee begrüßt, habe ich an ihrer Smartheit meine Zweifel.

Fotos: Sandra Schink

Wir sind auf der IFA 2016 und schauen uns an, was die Elektronikindustrie versucht in diesem Jahr unter die Menschheit zu bringen. Was wollt Ihr wissen?Wir sind auf der IFA 2016 und schauen uns an, was die Elektronikindustrie versucht in diesem Jahr unter die Menschheit zu bringen.

Gerade im smarten IoT-Segment fragen wir uns manchmal, ob es wirklich eine sinnvolle Funktion ist, oder ob es nur entwickelt wurde, weil man es entwickeln kann. Oder vielleicht auch, weil der Mitbewerber es schon entwickelt hat.

Für den Endverbraucher wird es immer schwerer zu bewerten und auseinander zu halten, welche Systeme wirklich sicher sind, und warum man sich für welchen Anbieter entscheiden soll, denn USPs sind nicht immer auszumachen.

Wir verschaffen uns nun erst mal einen Überblick, teilen auf Twitter, Facebook und Instagram charmante und interessante Entdeckungen mit Euch, und erzählen Euch am Ende der IFA 2016, welche Erkenntnisse wir dann mitgenommen haben.

Begleitetes Kochen und Teilen

Die Drop Scale, eine smarte Küchenwaage, hat uns zum Beispiel sehr gut gefallen, weil sie das Kochen nach Rezept einfach macht.

Cloudloses Smart Home bei Bosch

Bei Bosch haben wir uns auch schon umgesehen, uns deren Smart-Home-Systemlösung erklären lassen (den Artikel lest Ihr bald im Smart Living Magazin) und uns intelligente Kaffeemaschinen und appgesteuerte Dunstabzugshauben angesehen.

Während mir die (fast) cloudlose Smart-Home-Systemlösung einfach und interessant erschien, hinterlassen mich die appgesteuerte Dunstabzugshaube, die mit dem Herd korrespondiert, noch etwas ratlos. Zumal es aus europaweit festgelegten Sicherheitsrichtlinien noch nicht möglich ist, den Herd oder Ofen einfach vom Wohnzimmer aus runter zu drehen, selbst wenn die Technik es längst hergeben würde.

Und auch, ob es wirklich einen Anwendungsfall gibt, bei dem eine Kaffee-Playlist Sinn macht, habe ich für mich noch nicht eruieren können. Aber vielleicht können wir die Geräte demnächst auf Alltagstauglichkeit testen.

Die Kamera im Kühlschrank, die beim Einkauf hilft, ist aber jedenfalls eine sinnvolle Anwendung: Sie beantwortet die Frage „Hab ich noch Milch?“ einfach und sicher. Aber da haben wir noch viel komplexere Kühlschrank-Lösungen im IFA-Visier, die wir ebenfalls ansteuern werden.

TomTom VioSmart geht auch stylisch

Recht schick fanden wir das neue Roller-Navi von TomTom namens Vio. Das gucken wir uns bei nächster Gelegenheit auch mal genauer an, mit den Hamburger Rollern von Jaano.

 

Ihr wollt was wissen?

Wenn Ihr was besonderes von der IFA 2016 wissen wollt, sagt Bescheid. Wenn Ihr selbst ein Produkt auf der IFA vorstellt, auch. Ihr erreicht uns sicher über Twitter, und dann kommen wir gern vorbei.

 

    

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